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Telemedizin in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen

 

Professor Dr. Ralf Schiel hatte das Projekt für die Medigreif-Gruppe präsentiert – und damit die Mehrheit der Mitglieder überzeugt. ­Deshalb ging der cdgw-Zukunftspreis 2010 an die Greifswalder ­Klinikgruppe.

Ralf Schiel präsentierte ein mit einer speziellen Software ausgestattetes Mobiltelefon. Es wird in der Therapie von adipösen ­Kindern und ­Jugendlichen eingesetzt. Ausgangspunkt der telemedizinischen Überlegungen Medigreifs ist die Erkenntnis, dass nur bei weniger als 50 Prozent der dicken Kinder und Jugendlichen mit den ­herkömmlichen Ansätzen ein positiver Langzeiteffekt erzielt werden kann.

Die im Telefon integrierte und vom Fraunhofer Institut entwickelte Software kann unterschiedliche Arten der Bewegung erkennen: egal ob Laufen, Rennen oder Auto fahren. Und da heute praktisch jedes Kind ein Handy hat, ist der Zugang denkbar einfach.

Die Software ermittelt dabei sowohl Dauer als auch Intensität der Bewegung der Kinder. Dem wird der Kaloriengehalt der aufgenommen Nahrung entgegen gestellt. Damit sind sowohl für den Arzt als auch für den Patienten die Vorgabe von Kalorien- und­ Bewegungs­zielen sowie Kontrolle und Selbstkontrolle möglich. Dazu kommt ein ­virtuelles Motivations- und Belohnungssystem – z.B. über Medaillen. Die ersten ­Auswertungen haben gezeigt, dass gegenüber herkömmlichen Therapien eine deutlich bessere ­Gewichtsabnahme erreicht wird.

Gewinner 2010: Medigreif Gruppe

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