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Unnütze und teure Medikamentengabe erkennen und vermeiden

 

Neun Bewerber wetteiferten um den Zukunftspreis Gesundheitswirtschaft des cdgw, so viele wie noch nie. Am Ende fiel die Wahl der Mitglieder auf das Projekt der Knappschaft, des Klinikums Westfalen und des Klinikums Vest, das von Andreas Schlüter präsentiert wurde, Geschäftsführer der Klinikum Westfalen GmbH in Dortmund und des Klinikums Vest mit insgesamt fünf Krankenhausstandorten.

Die Ausgangsfrage war, wie sich zum Nutzen der Patienten, der Kliniken und der Kostenträger eine gleichermaßen unabgestimmte, unnütze und teure Medikamentengabe erkennen und vermeiden lässt. Im Hintergrund steht, dass Patienten eine Vielzahl an Ärzten aufsuchen – ein Großteil sogar mehr als zehn Mediziner jährlich. So gehen Experten davon aus, dass fünf bis zehn Prozent aller Krankenhauseinweisungen auf Grund unerwünschter Arzneimittelwirkungen erfolgen und daher vermeidbar sind.

„Eine Koordination der Verordnungsprozesse ist deshalb enorm wichtig“, stellte Andreas Schlüter fest. Kommen Patienten in die Klinik, werden in kürzester Zeit die Patientendaten von den Kassen überspielt und in der Klinik auf die Medikamentenverordnungen hin analysiert. Dazu fließen auch die Daten der Anamnese ein. Da künftig in den Apotheken auch die Dosierungen erfasst werden, ist künftig eine weitere Verbesserung des Risikoanalyse zu erwarten.

„Wir konnten die Medikamentengabe halbieren“, wies Geschäftsführer Schlüter schon jetzt ein außergewöhnliches Ergebnis des vor sechs Monaten gestarteten Projektes aus. „Wir haben damit erstmals eine Komplettlösung, die auch datenrechtlich sicher ist.“ Im nächsten Schritt sollen die niedergelassenen Ärzte Zugriff auf die Daten erhalten. Voraussetzung ist stets, dass der Patient dem Datenaustausch zustimmen, unterstrich Geschäftsführer Schlüter. Er bilanzierte: „Wir können damit Leben retten. Die Patienten gewinnen Sicherheit, sind gesünder und haben weniger Intoxikationen, und gleichzeitig sparen die Kassen Medikamentenkosten ein.“

Gewinner 2014: Andreas Schlüter
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des cdgw,

die Coronavirus-Pandemie hat auch die Veranstaltungsplanung des cdgw mehrfach durcheinandergewirbelt. Doch bald wollen wir wieder mit unseren ersten Präsenzveranstaltungen starten.

Den Auftakt bildet das cdgw-Treffen in Frankfurt am Main am 29. Juni 2021. Weitere fünf Veranstaltungen (in München, Leipzig, Münster, Berlin und Stuttgart) sollen folgen.

Für jede Veranstaltung wird es in Kooperation mit den Locations vor Ort ein Hygienekonzept geben. Dazu gehört, dass nur Personen mit einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 und Gäste mit einen negativen COVID-19-PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) an den Treffen teilnehmen können. Für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellt der cdgw vor Ort Selbsttests zur Verfügung, die in wenigen Minuten ein Ergebnis liefern.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen

Ihr cdgw-Clubbüro