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cdgw-Frühjahrs-Workshop 2011

Zahlreiche cdgw-Mitglieder sind schon im Ausland aktiv, andere gehen die ersten Schritte und wiederum andere überlegen sich gerade ein Auslandsengagement. Mit dem cdgw-Workshop „Zugang zu ausländischen Märkten“ knüpfte der Club an seine Brüsseler Gesundheitsgespräche im vergangenen Jahr in Europas Hauptstadt an. Dort wurde in Kooperation mit dem Club Corbeau das Thema bereits angestoßen.

Mit Ortwin Schulte vom Bundesgesundheitsministerium und Rainhard Hollunder vom BMG-Kooperationspartner Hamburg Health Consultants folgte jetzt mit mehr als 40 cdgw-Mitgliedern im ersten Workshop des Jahres die Vertiefung und Präzisierung.

Ortwin Schulte berichtete, dass die größten deutschen Exportmärkte in der Gesundheitswirtschaft die USA, Frankreich, Italien, Niederland, England, Japan Russland und an zehnter Stelle China seien. Insbesondere die Medizintechnik weise einen hohen Marktanteil auf, vor allem in Saudi-Arabien, Russland, Turkmenistan, Kasachstan, aber auch in den USA, Indien, China und den Emiraten.
Wichtige Ansprechpartner für Zugänge zu ausländischen Märkten seien die Aulandshandelskammern, die Wirtschaftsabteilungen der Botschaften und auch die Organisation  German Trade und Invest. Dort könnten konkrete Investitionsprojekte begleitet, komplexe Systemlösungen unterstützt und spezielle Programme für kleine und mittelständische Unternehmen in Anspruch genommen werden.

Gerade hat das BMG auch eine Initiative zur Gesundheitspolitik in Entwicklungs- und Schwellenländern gestartet. Schwerpunkte sind der arabische, der osteuropäische und der asiatische Raum. Vor allem Singapur, Brunei, die Golf-Region und Turkmenistan.

Für 2011 hat sich das MBG acht Schwerpunkte in der Gesundheitswirtschaft gesetzt. Die Themen sind u.a. Export von Medizintechnik, Export von DRG, Krankenhausinvestments, e-health/Gesundheitskarte, Export von Krankenversicherungen, Rettungsdienst und Diabetes.

Reinhard Hollunder unterstrich: Die Möglichkeiten, die ausländische Märkte für deutsche Gesundheitsunternehmen bieten, sind noch nicht ausreichend erkannt. . Besonders lohne es sich nach Arabien zu blicken. Medizin und Dienstleistungen „made in germany“ seien dort sehr gefragt. Die deutsche Präsenz werde dort aber als viel zu gering empfunden.

Im arabischen Raum gebe es einen hohen Entwicklungsbedarf, der von den Verantwortlichen dort auch so gesehen werde. In den Ländern stünden verlässliche und hohe Budgets mit steigender Tendenz zur Verfügung.

Gerade der Zugang zum arabischen Markt benötige aber sehr viel Fingerspitzengefühl, das Wissen um die Mentalität der Menschen und ein Verständnis der richtigen Anlaufstationen und Ansprechpartner. Details dazu finden Sie in der Präsentation von Reinhard Hollunder.

Die Präsentationen von Ortwin Schulte und Reinhard Hollunder stehen als Download zur Verfügung:
Ortwin Schulte (Download PDF)
Reinhard Hollunder (Download PDF)

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